Uwe Werner Schierhorn

Uwe Werner Schierhorn

Schierhorn Uwe

Friedensreferent

Uwe Werner Schierhorn ist Maschinenbauingenieur und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit sicherheitspolitischen Risiken im Zusammenhang mit Atomwaffen. Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf der systematischen Untersuchung von Fehlalarmen, technischen Störungen, Unfällen und Beinahe-Katastrophen im nuklearen Kontext.

Er ist als Leutnant der Reserve in sicherheitspolitischen Diskussionszusammenhängen aktiv und engagiert sich in der Zusammenarbeit mit militärischen sowie politischen Entscheidungsträgern. Dabei ist er unter anderem in der Gesellschaft für Sicherheitspolitik sowie im kritischen Soldatenforum Darmstädter Signal eingebunden.

Im kirchlichen Kontext wirkt er als Friedensreferent der Evangelischen Kirche und verfolgt dort einen dialogorientierten Ansatz, der insbesondere Jugendliche mit Perspektiven aus Bundeswehr und Friedensbewegung in Austausch bringen soll.

Darüber hinaus ist er als Bürgerradio-Redakteur tätig und setzt in lokalen Radiosendern thematische Schwerpunkte in der Friedens- und Sicherheitspolitik. Ergänzend publiziert und produziert er Inhalte über verschiedene Online- und Medienprojekte mit Bezug zu Friedensforschung, Sicherheitspolitik und atomarer Risikovermeidung.

Uwe Werner Schierhorn ist Mitglied im BSKI Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen e.V.  Eine Arbeitsgruppe „Rüstungs-Altlasten als Gefahr für KRITIS“ ist in Planung. Die Erkundung und Entsorgung von Rüstungs-Altlasten ist mit vielfältigen Vorteilen verbunden. Er setzt sich dafür ein, dass Argumente für Folgefinanzierungen die Entscheidungsträger erreichen. Und vor allem, dass die Jugend, die die Lasten trägt, ihre berechtigten Forderungen aufstellen kann.

Seine thematischen Schwerpunkte umfassen insbesondere:

  • Risiken und Fehlfunktionen nuklearer Waffensysteme
  • sicherheitspolitische Kommunikation zwischen Militär, Politik und Zivilgesellschaft
  • Friedensbildung und intergenerationeller Dialog
  • journalistische und mediale Aufarbeitung sicherheitspolitischer Themen