Referenten 2026

Wir freuen uns, Ihnen die hochkarätigen Referentinnen und Referenten unserer Kongresse vorstellen zu dürfen. Diese Expertinnen und Experten teilen ihr Wissen, ihre Erfahrungen und spannende Einblicke mit Ihnen – sei es in inspirierenden Keynotes, Fachvorträgen oder interaktiven Diskussionsrunden.

Hamed Haghdost

Hamed Haghdost klein

Stimme für Integration

2015 kam er als unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter nach Bad Sulza. In den folgenden Jahren fand er zunehmend Anschluss und entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem selbstständigen Teil der Gemeinschaft. Durch verschiedene Praktika und berufliche Erfahrungen lernte er die deutsche Sprache, knüpfte Kontakte und sammelte wichtige Erfahrungen im Alltag und im Umgang mit Menschen.

Sein Weg steht beispielhaft für eine gelungene Integration: Aus einem jungen Menschen, der 2015 allein nach Deutschland kam, wurde jemand, der hier seinen eigenen Weg gefunden hat, Verantwortung übernimmt und sich aktiv in die Gesellschaft einbringt.

Ronny Weiland

Ronny Weiland Burgaupark

Sänger, Volksmusik

Ronny Weiland (* 25. Februar 1975) ist ein deutscher Basssänger aus Apolda in Thüringen. Er wuchs in seiner Heimatstadt auf und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Steinmetz. Später legte er erfolgreich die Meisterprüfung als Steinmetz- und Steinbildhauermeister ab. Sein Meisterstück befindet sich in der Dresdner Frauenkirche.

Seine musikalische Laufbahn begann vergleichsweise spät: Im Jahr 2004 entdeckte er nach einem privaten Auftritt sein außergewöhnliches Gesangstalent und erhielt eine professionelle Gesangsausbildung in Weimar und Erfurt. Bereits wenige Jahre später gewann er den Bundesmusikwettbewerb „Superstar der Volksmusik“ und wurde einem breiten Publikum bekannt.

Mit seiner markanten Bassstimme, die häufig mit der des legendären Sängers Ivan Rebroff verglichen wird, interpretiert Ronny Weiland vor allem russische Volkslieder, klassische Werke und volkstümliche Musik. Er gibt deutschlandweit Konzerte und engagiert sich zugleich für seine Heimatstadt Apolda, deren musikalischer Botschafter er seit vielen Jahren ist.

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Foto
Ronny Weiland Burgaupark 2013.jpg (Wiki Commons)

Michael Arantes Müller

Arantes Müller

Künstler

Michael Arantes Müller

Geboren 1953 in Berlin Köpenick. Kindheit und Schule bis zum Abitur in Chemnitz.

1978 – 1983 Kunststudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seitdem als freier Künstler tätig. Bis zu dessen Ende in der DDR gelebt. Danach u.a. Lehrtätigkeiten an der internationalen Sommerakademie in Salzburg in Zusammenarbeit mit Strawalde, im Museu de Arte Moderno in Salvador da Bahia und an der FAAP in Sao Paulo. Brasilien. Lebt und arbeitet in Berlin, in Auerstedt und in Gamboa auf der Insel Tinharé in Brasilien. 1978 Geburt des Sohnes Matthias und 1982 der Tochter Judith. Seit 1996 verheiratet mit Elisa Arantes Mueller aus Acre/ Brasilien.

Michael Arantes Müller lebt zur Zeit in Berlin und Auerstedt und malt regelmässig über das Kinderhilfswerk Ourchild e.V. mit Kindern und Jugendlichen in Bad Sulza.

Ausstellungen (Auswahl)

1986 – „Flugversuch“, im Foyer des Schauspielhaus Chemnitz. (Trotz eines abgeschlossenen Hochschulstudiums folgte dieser Ausstellung eine Ablehnung zur Aufnahme in den Künstlerverband der DDR.)
1988 –  „Junge Kunst“, Altes Museum Berlin / 100 ausgewählte Grafiken der DDR
1990 –  „Deutscher Holzschnitt-Heute”, Stuttgart (Beteiligung), „Ferne Sitten – „Fremde Länder, Michael Müller OST – Michael Müller WEST “, Kunstverein Greven
1991 – „Grafikwerkstatt im TraklHaus“ Salzburg / Galerie am Sachsenplatz Leipzig mit Strawalde und Achim Freyer, „Holzschnitt“, Galerie Oben Chemnitz / „Holzschnitt“, Museum Spendhaus Reutlingen
1993 –  „Klang-Bilder“, Installation im Grassimuseum Leipzig (mit W. KE. Lehmann) / „Unter Hochdruck“, Galerie Pels-Leusden Berlin (Beteiligung)
1994  – Kunstverein Coburg, mit Rolf Kuhrt, bei dem er an der HGB in Leipzig studierte
1995 – Galerie Rothe, Frankfurt am Main
1996 – “Museen Jinan und Weifang China zusammen mit René Böllassagen” Künstler aus Berlin im ARAG-Haus, Düsseldorf (mit C. Schleime, T. Wendisch, H. Betts, S. Zech)
1997 – Galerie Villa Zanders / Bergisch Gladbach „Querschnitt Deutscher Holzschnitt heute”
1998 -Museen Jinan und Weifang China zusammen mit René Böll
2000 – „100 Phänomene – Grün“, Volksbühne Berlin, im Konzert mit Baden Powell;„Hügelwärts – Ausflüge“, Galerie Rothe Frankfurt/M, zusammen mit Arbeiten von G. Altenbourg
2001 -„Phantasien auf Papier“, Galerie Epikur Wuppertal, zusammen mit Arbeiten von G. Altenbourg
2005 – „Kuminde“ im „Mae da Aqua“ Lissabon, Videoinstallation mit Lucas B / im Konzert mit Günter Baby Sommer
2006 -„ASA“ Teatro Nacional Brasilia, mit Lucas B und Günter Baby Sommer; „Dickichte“ SpreeArtis Berlin/ Galerie CASARTE Aschaffenburg/ Galerie M Hamburg
2007 -„Boistiki“ im Museu de Arte Contemporanea/ MAC de Nietroi/ Rio de Janeiro
2009 – „Sem Muro“ (Ohne Mauern) Museu National – Brasilia / 9/11 – 11/9 Hewitt Gallery of Art, New York;  „Freiheit der Idee“ Potsdam Museum
2010 – 9/11 – 11/9 Galerie Berlin am Meer
2011 – „Horizontbeobachter“ Museu National – Brasilia/ Galerie Leo Coppi Berlin
2012 – „grafiikkaa“ Galeria AVA Helsinki
2014 – Schul- und Bethaus Altlangsow „impressis imaginibus“
2015 – Museo de Arte Contemporaneo Santiago de Chile, mit den Künstlern Scheib, Stangl, Leiberg, Hofmann
2017 – „Un autre monde“ , Kunsthaus L6 Freiburg
2018 – „Klänge“, Galerie Petra Lange Berlin / „Berlin – Bahia“ Galerie Berlin Schöneweide
2019 – „Bahia – Berlin“ no MAB (Museu de Arte da Bahia); „Köpfe“ Galerie Coppi (Beteiligung)/ „Zeichen und Mythen“ Galerie Petra Lange;  „Das Netz des Lebens“, CCM Quito Ecuador, mit R.Stangl und Lise Chevalier
2020 – „Das Netz des Lebens“, im ICAA (internationaler Club im Auswärtigen Amt Berlin)
2022 – „Im Rausch der Bilder“ Museum für moderne Kunst Brandenburg/ Cottbus (Ausstellungsbeteiligung)
2023 – Kunstmuseum Bayreuth „grafische Mappenwerke“ (Ausstellungsbeteiligung)
2024 – „Di Galerie–Berlin“ – Galerie-Eröffnungsausstellung und Ausstellung „Blaue Lippen“; Zyklus „Totentanz“ im Konzert Günter Baby Sommer in der Maloca Auerstedt
2025 – Die Galerie Berlin „Blaue Lippen“ und „Zwischen den Tagen“.

Leonidas Chrysanthopoulos – Botschafter a. D.

Chrysanthopoulos

Botschafter ad.h.

Leonidas Chrysanthopoulos – Botschafter a. D.

Leonidas Chrysanthopoulos ist ein griechischer Diplomat im Ruhestand. Er studierte Politische und Wirtschaftswissenschaften sowie Jura an der Universität Athen und begann 1972 seine Laufbahn im griechischen Außenministerium.

Im Laufe seiner Karriere war er in verschiedenen diplomatischen Funktionen tätig, unter anderem in den griechischen Vertretungen in Toronto, bei der EU, in Peking sowie bei den Vereinten Nationen in New York.

Er hatte mehrere leitende Positionen im diplomatischen Dienst inne, darunter als Generalkonsul in Istanbul, stellvertretender Ständiger Vertreter Griechenlands bei den Vereinten Nationen und Direktor im Außenministerium für EU-Angelegenheiten.

Später wurde er u. a. griechischer Botschafter in Kanada und Polen sowie erster Botschafter Griechenlands in Armenien. Zudem war er von 2006 bis 2012 Generalsekretär der Organisation für die Schwarzmeerwirtschaftskooperation (BSEC).

Nach seiner aktiven diplomatischen Laufbahn ist er als Autor und Kommentator zu Fragen der internationalen Politik, Diplomatie und regionalen Sicherheit tätig und publiziert regelmäßig zu außenpolitischen Themen.

Dr. Ute Bergner

Bergner Ute

Unternehmerin, Politikerin

Dr. Ute Bergner ist promovierte Physikerin, Unternehmerin und ehemalige Politikerin aus Thüringen. Nach ihrem Studium der Physik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena gründete sie 1992 das Technologieunternehmen VACOM, das sich auf Vakuumtechnik und Messtechnik spezialisiert hat und sich international etabliert hat. Neben ihrer unternehmerischen Tätigkeit engagierte sie sich viele Jahre in wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Gremien sowie in der regionalen Wirtschaftsförderung.

2019 zog sie für die FDP in den Thüringer Landtag ein, dem sie bis 2021 angehörte. Seitdem ist sie parteiunabhängig aktiv und widmet sich unter anderem gesellschaftspolitischen und publizistischen Projekten. Mit ihrem aktuellen Buch „Zwischen Brücken und Brandmauern“ verarbeitet sie ihre politischen Erfahrungen und beleuchtet Fragen des gesellschaftlichen Dialogs und der politischen Polarisierung.

Heike Langpap

Langpap Heike

Taoistisches Yoga

Ich wurde 1964 in Kühlungsborn geboren und absolvierte meine Ausbildung zur Kindergärtnerin am IfL Rostock. Später folgte eine Zweitausbildung zur Heilerziehungspflegerin in Magdeburg.

Ich blicke auf 40 Jahre Arbeit mit Kindern in Kindergarten, Krankenhaus, Kinderheim und Hort zurück. In dieser Zeit leitete ich unter anderem Theater-AGs und konnte meine Freude an kreativem Ausdruck und Bewegung in die pädagogische Arbeit einbringen. Seit sechs Jahren bin ich als Projekthelferin tätig.

Sport und Bewegung waren für mich mein Leben lang ein wichtiger Ausgleich – ein Ventil zum Ausdruck, zur Verarbeitung und zum inneren Ausgleich. Aus der Sorge vor Bewegungsverlust, steifen Gelenken und chronischen Beschwerden im Alter entwickelte sich früh ein eigenes Interesse an Gymnastik und körperlicher Aktivität, zunächst sporadisch, später zunehmend regelmäßig.

In den letzten zehn Jahren wurde mein persönliches „Yoga“ immer beständiger, bis ich schließlich auf den Wissensschatz von Dr. Stephen T. Chang und die taoistischen Übungslehren gestoßen bin, die mich nachhaltig begeistert haben. Ich erlernte verschiedene einfache Übungsfolgen für den eigenen Gebrauch, oft mit Begriffen aus der asiatischen Kultur, die für mich nicht nur motivierend, sondern auch inspirierend und philosophisch bereichernd sind.

Ergänzend eignete ich mir Wissen über harmonisierende und entspannende Meditationen an sowie über Übungen zur Linderung bestimmter körperlicher Beschwerden. Ebenso vertiefte ich mich in Grundlagen der Energielehre und der Vorstellung von Energiefluss im Körper, beispielsweise über die 12 Hauptmeridiane.

Mit meinem Workshop möchte ich Anregungen und Impulse weitergeben, wie wir durch einfach erlernbare und regelmäßig praktizierte Übungen – mit Disziplin und Hingabe – unseren Körper revitalisieren, Krankheiten vorbeugen, Schmerzen lindern und uns im Sinne von Dr. Chang auch selbst unterstützen können. Dies kann zu einer besseren Lebensqualität beitragen, auch im fortschreitenden Lebensalter.

Peggy Kurdinat

Peggy Kurdinat

Familiensprechen®

Peggy Kurdinat ist Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (Fachverband GFK), Systemische Beraterin und Logopädin aus Leidenschaft. Ihre Schwerpunkte sind Kommunikation in der Familie und Partnerschaft sowie die Verbindung von Gewaltfreier Kommunikation und somatischer Arbeit. Sie entwickelte den Eltern-Kind-Kurs zu Gewaltfreier Kommunikation Familiensprechen®, um es Familien zu ermöglichen, im direkten Kontakt miteinander Neues zu Lernen, zu erleben und Impulse für den Familienalltag zu bekommen.

Darüber hinaus veranstaltet sie jährliche GFK-Retreats für Frauen und engagiert sich ehrenamtlich in der Netzwerkgruppe „Empathisches Weimar“. Seit 2016 leitet sie eine feste Übungsgruppe zur Gewaltfreien Kommunikation in Weimar.

Homepage:

www.familiensprechen.de

www.system-connects.de

www.empathisches-weimar.de

Dr. Antje Reichert und Sohn

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Kommunikationstrainerin

Dr. Antje Reichert ist Kommunikationstrainerin und engagiert sich im Zentrum Gewaltfreie Kommunikation Thüringen e.V. sowie im Versöhnungsbund. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit gelingender Kommunikation, Beteiligung und einem respektvollen Miteinander. Seit 2018 leitet sie eigene Trainings zur Gewaltfreien Kommunikation; seit 2019 organisiert sie die Tage der Gewaltfreien Kommunikation in Thüringen. Ihre fachlichen Hintergründe liegen in Pädagogik, Soziologie, Wirtschaftspsychologie und Erwachsenenbildung.

In dieser Mitmach-Werkstatt verbindet sie ihre Erfahrung als Trainerin mit ihrer Rolle als Mutter — und mit dem Wunsch, Kindern und Jugendlichen einen Raum zu geben, in dem ihre Perspektiven wirklich gehört werden.

Ihr Sohn, 9 Jahre, gestaltet das Angebot aktiv mit. Er interessiert sich besonders für Lego, baut gern eigene Welten und isst am liebsten Nudeln. In der Mitmach-Werkstatt bringt er die Kinderperspektive ein, stellt Fragen, sammelt Ideen und hilft dabei, dass Kinder sich angesprochen fühlen und ihre eigenen Zukunftsideen einbringen.

Uwe Werner Schierhorn

Schierhorn Uwe

Friedensreferent

Uwe Werner Schierhorn ist Maschinenbauingenieur und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit sicherheitspolitischen Risiken im Zusammenhang mit Atomwaffen. Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf der systematischen Untersuchung von Fehlalarmen, technischen Störungen, Unfällen und Beinahe-Katastrophen im nuklearen Kontext.

Er ist als Leutnant der Reserve in sicherheitspolitischen Diskussionszusammenhängen aktiv und engagiert sich in der Zusammenarbeit mit militärischen sowie politischen Entscheidungsträgern. Dabei ist er unter anderem in der Gesellschaft für Sicherheitspolitik sowie im kritischen Soldatenforum Darmstädter Signal eingebunden.

Im kirchlichen Kontext wirkt er als Friedensreferent der Evangelischen Kirche und verfolgt dort einen dialogorientierten Ansatz, der insbesondere Jugendliche mit Perspektiven aus Bundeswehr und Friedensbewegung in Austausch bringen soll.

Darüber hinaus ist er als Bürgerradio-Redakteur tätig und setzt in lokalen Radiosendern thematische Schwerpunkte in der Friedens- und Sicherheitspolitik. Ergänzend publiziert und produziert er Inhalte über verschiedene Online- und Medienprojekte mit Bezug zu Friedensforschung, Sicherheitspolitik und atomarer Risikovermeidung.

Uwe Werner Schierhorn ist Mitglied im BSKI Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen e.V.  Eine Arbeitsgruppe „Rüstungs-Altlasten als Gefahr für KRITIS“ ist in Planung. Die Erkundung und Entsorgung von Rüstungs-Altlasten ist mit vielfältigen Vorteilen verbunden. Er setzt sich dafür ein, dass Argumente für Folgefinanzierungen die Entscheidungsträger erreichen. Und vor allem, dass die Jugend, die die Lasten trägt, ihre berechtigten Forderungen aufstellen kann.

Seine thematischen Schwerpunkte umfassen insbesondere:

  • Risiken und Fehlfunktionen nuklearer Waffensysteme
  • sicherheitspolitische Kommunikation zwischen Militär, Politik und Zivilgesellschaft
  • Friedensbildung und intergenerationeller Dialog
  • journalistische und mediale Aufarbeitung sicherheitspolitischer Themen

Tom Horn

Tom Horn

Musiker

Tom Horn, Jahrgang 1961, lebt seit 32 Jahren in Weimar. Der Beruf zog ihn 1994 vom schönen Nürnberg in das mindestens ebenso schöne Weimar. Als Radio-Journalist war er fortan bei MDR Thüringen als Redakteur und Sprecher für die Nachrichten zuständig, 27 Jahre lang. Seit 2021 widmet sich Tom nur noch seinen beiden großen Leidenschaften, der Musik und dem Schreiben. Seit 2008 entstanden rund 180 deutsche und englische Folksongs und spirituelle Lieder, die Tom auf Konzerten in Kirchen und Cafés vorträgt. Seit ein paar Jahren hat er sich vor allem seinem Idol, dem kanadischen Songwriter Leonard Cohen verschrieben. Sein Programm „Wie ich Leonard Cohen lieben lernte“ läuft regelmäßig im Weimarer Galli-Theater und der Erfurter Michaeliskirche.

Seit vielen Jahren geht Tom auch einen spirituellen Weg, um zu einem umfassenden inneren Frieden zu finden. Dazu gehören Theorie und Praxis von Advaita, Zen und „Ein Kurs in Wundern“.

Vor diesem Hintergrund schrieb Tom zusammen mit seiner Partnerin Katja Bode den dreiteiligen Roman „Das vergessene Lied“, eine spannende Familiengeschichte, die die Botschaft von Liebe, Vergebung und innerem Frieden trägt, für ein harmonischeres Miteinander. Mehr dazu auf www.lesewunder.de

Auch Leonard Cohen war um inneren wie äußeren Frieden bemüht, ohne dass er eine besondere politische Botschaft vermittelte. Doch sein „Hallelujah“ zu singen, kann uns verbinden und für Lösungen öffnen. Das möchte Tom gerne zusammen mit den Besuchern beim Friedenskongress in Liebstedt erleben.

Helmut Christof

Sundragon Helmut Christopf Portrait

Schamanischer Lehrer

Helmut Christof, auch bekannt als Sun Dragon, ist schamanischer Lehrer, Autor und Seminarleiter mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Bewusstseinsarbeit, Ritualkultur, Meditation und indigene Spiritualität. Sein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung alter Weisheitstraditionen mit modernen Methoden kreativer und gesellschaftlicher Transformation.

Er arbeitet seit vielen Jahren mit dem Medizinrad, Erdspiritualität, Trancetanz, Schwitzhütten und der Heiligen Pfeife und begleitet Menschen in Prozessen von Selbsterkenntnis, innerer Heilung und spiritueller Entwicklung. Dabei verbindet er psychologische, spirituelle und kreative Ansätze zu einer ganzheitlichen Friedens- und Bewusstseinsarbeit.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die bewusste und kreative Nutzung neuer Technologien. Helmut erforscht seit mehreren Jahren die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz im Bereich Musik, Selbstausdruck und Gemeinschaftsbildung. In seinen Workshops zeigt er, wie KI nicht nur technisch, sondern auch menschlich, kreativ und sinnstiftend eingesetzt werden kann.

Er ist Gründer der Gaia Medicine School und Autor mehrerer Bücher über spirituelle Bewusstseinswege und den verantwortungsvollen Umgang mit Heil- und Ritualpflanzen. Seine Arbeit versteht sich als Beitrag zu einer neuen Friedenskultur, die innere Entwicklung, Erdverbindung, Kreativität und Gemeinschaft miteinander verbindet.

Reiner Braun

Braun

Friedensaktivist

Reiner Braun, geboren 1952, studierte Deutsche Literatur, Geschichte und Journalismus. Er war aktiv am „Krefelder Appell“ der Friedensbewegung in den 80er Jahren beteiligt. Reiner Braun ist im Vorstand der „NaturwissenschaftlerInnen-Initiatve – Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit“ und war Geschäftsführer der IALANA und der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler sowie Co-Präsident des International Peace Bureau (des größten und ältesten internationalen Friedensnetzwerkes)  bzw Executive Director von 2013 bis 2022. Aktiv in verschiedenen Projekten der Friedenbewegung wie der Initiative  „Die Waffen nieder“, die die bundesweite Demonstration am 25.11.2023 organisierte und Stopp Air Base Ramstein.

Dr. Werner Steffens

Steffens

Präventivmediziner

Seit nunmehr 77 Jahren will ich’s im Beruf und im Privaten oft anders haben. So bin ich vor gut 20 Jahren vom Rhein nach Thüringen und dann nach Sachsen gekommen. Doch meine Änderungswünsche blieben zu oft unerhört. Ich fing also an, mich mit meiner Stimme zu befassen, wozu ich als Rentner und vor allem in der Pandemie Zeit fand. Tatsächlich geht mit Singen und Tanzen ja vieles besser. Wenn Text und Melodie „stimmen“, kann ich daraus für mich und mit anderen Kraft schöpfen. Man muss es nur mal wieder versuchen. Als Präventivmediziner weiß ich um diese Zusammenhänge…

Alexej Sesterheim

Sesterheim FB Photo

Studienrat

Nur Wochen nach dem bisher schrecklichsten aller Kriege gezeugt, kam ich wie Bush Junior und Trump 1946 zur Welt. Ähnlich wie sie wurde ich auf absoluten Gehorsam und Unterwerfung dressiert. Bei mir kamen aber noch die lebens- und liebesfeindlichen katholischen Dogmen hinzu, was mich suizidal und zum Abitur hin zu einem todkranken Mann machte. Ich hatte aber auch noch das Sinn- und Reizvolle dörflicher Subsistenzlebensweise und der Zwergschule erlebt.
Als ich mich im dritten Studiensemester zum ersten Mal in eine Therapie wagte, beunruhigte es mich zunächst, wie mein Kirchenglaube sich in Nichts auflöste. Auch mein Haß auf Russen und Andersdenkende verschwand in dem Maße, wie ich meine tatsächlichen Unterdrücker identifizierte. Trotz vieler geradezu selbstmörderischer Versuche, zu meinen Eltern aus einem Objekt- zu einem menschlichen Verhältnis zu gelangen, blieben sie – schon nach meinen ersten Schritten zu meinem wahren und friedlichen Selbst  – meine Todfeinde – so wie Martin Luther es den Deutschen eingebleut und es seinem Freund Melanchthon gestanden hatte: „Ein toter Sohn ist mir lieber als ein ungehorsamer Sohn.“

Als Studienrat für Chemie und Biologie in Westberlin lernte ich Balintarbeit kennen und 1980 schließlich Alice Millers „Am Anfang war Erziehung“. 1984 kam das Buch über die Hexenverbrennungen von Heinsohn/Steiger als wichtige Ergänzung dazu. Von 1983 bis 1990 machte ich 17 Ausstellungen zu „Der Sinn von Hiroshima“, in denen ich den kausalen Zusammenhang zwischen Er-Ziehung und späterem Tätersein aufzeigte. Seit 1985 halte ich Verbindung zu indianischer Spiritualität.
1999 schrieb ich „Peace Treaty between Adult and Child“, den ich 2005 ins Deutsche übertrug.

Eines seiner Essays haben wir in unserem Blog veröffentlicht.

Helena Romanus

Helena Porträt

Friedensatelier Halle

Bin Jahrgang 1973, aufgewachsen in Ost-Berlin, seit 1994 Steinmetzin, seit 2001 Mutter,  3 Kinder im Aufwachsen begleitet, seit Anfang 2024 im Friedensatelier freiberuflich tätig mit Workshops, Musik, Dichtung, Ehrlichem Mitteilen nach Gopal, journalistischer Arbeiten etc.

David Aleithe

David Porträt

Friedensatelier Halle

Bin Jahrgang 1988, Mediengestalter, Friedensstifter und die zweite Hälfte vom „FriedensAtelier Halle“.
Mit dem Mut zum Scheitern und einer von Gott gegebenen Kreativität ausgestattet.

Bernd Ziege

Ziege Bernd jpg

Dipl.agrar.ing., Bewusstseinsforscher

Nach dem Studium der Landwirtschaft in Weimar und Meißen übernahm der Philosoph und Landwirt Bernd Ziege  zunächst Verantwortung in der Agrargenossenschaft Golmsdorf, wo er bis zur Wende als Bereichsleiter und später als Vorsitzender tätig war. Im Anschluss arbeitete er als Anbauberater im Gemüsegroßmarkt Laasdorf. Sein Tätigkeitsfeld erstreckte sich nicht nur über den gesamten Osten Deutschlands, sondern umfasste auch Betriebe in Italien und Ungarn.

Parallel zu seiner beruflichen Laufbahn widmete er sich intensiv der Bewusstseinsforschung und dem Thema des Erwachens. In diesem Zusammenhang besuchte er zahlreiche Seminare, unter anderem im Bereich NLP. Heute lebt er auf einem Bauernhof in der Nähe von Jena, dessen Flächen an die Genossenschaft verpachtet sind.

Musia Bus und Micky Remann

Micky und Musia

Medienkünstler

Micky Remann ist Medienkünstler und Kulturdirektor der Toskanaworld AG, er hat das Liquid Sound System vor 33 Jahren nach Thüringen gebracht und in den Toskana Thermen kontinuierlich weiterentwickelt. Micky Remann unterrichtet an der Bauhaus-Uni Weimar Immersive Medien, er hat das FullDome Festival im Zeiss-Planetarium Jena und weitere Initiativen gegründet, u.a. das Apoldaer Weltglockengeläut. (Auch in der Liebstedter Kirche erklingt eine Glocke aus Apolda!). Er ist Geschäftsführer beim Förderverein Auerstedt e.V..
In den 80er und 90er Jahren war Micky Remann als Reisender und Weltbildreisender unterwegs. Dabei entstanden mehrere Presseartikel und die Bücher „Der Globaltrottel“, „Solar Perplexus“ und Ozeandertaler“.
Bei Reisen in die USA und in die damalige Sowjetunion hat sich Micky Remann bei der Bewegung der Bürgerdiplomaten (Citizen Diplomats) engagiert und darüber u.a. im „Pflasterstrand“, „Transatlantik“ und „GEO“ berichtet.
Das Motto der Bürgerdiplomaten: „Die Weltlage ist viel zu gefährlich, um sie den Politikern zu überlassen“, hält er auch heute noch für gültig. Den Beitrag „Wer gehört zur Nachbarschaft?“ stellt Micky Remann beim Kongress „Frieden und Dialog“ erstmals öffentlich zur Diskussion. Es spricht nichts dagegen, sein Gedankenspiel als „unerhört“ zu betrachten.

Musia Heike Bus ist Aqua Wellness Trainerin und Begründerin von Liquid Bodywork®, der besonderen Form der Körperarbeit in Verbindung mit Liquid Sound®. Sie ist ausgebildet in Wassertherapien, Hawaiian Bodywork, ganzheitlicher Massage, Integral Deep Listening/Dream Yoga, Trance Dance Ritual und besitzt eine langjährige Erfahrung als Kommunikationstrainerin und Coach. Seit 1998 ist sie Inhaberin und Direktorin des Instituts für Aqua Wellness in Bad Sulza und leitet Seminare und Trainings dort und weltweit. Von August 2009 bis Januar 2015 wirkte Musia Heike Bus als Residence Managerin der Toskana Therme Bad Orb und Hotel an der Therme Bad Orb mit angeschlossenem Wellnesspark und Gesundheitszentrum. Seit Februar 2015 widmet sie sich wieder verstärkt den Themen Gesundheit und Heilung. Individuelle Beratungen und Behandlungen gehören ebenso zu ihrem Angebot wie die Arbeit mit Gruppen im Wasser und an Land, Leadership Trainings und Projektmanagement.

„Jeder Mensch ist einzigartig, vollkommen und heil in seinem innersten Kern. Heilung bedeutet für mich Balance und Transformation. Im Fluss zu sein, durch Freude, Lebendigkeit, Geborgenheit und Leichtigkeit mit diesem Kern in Kontakt zu kommen und ihn wachsen zu lassen. Das ist die Basis für Inneren Frieden, ohne den es keinen Frieden im Außen gibt. Mein persönlicher Weg führt über das Wasser, ich kenne nichts Besseres, was die Lasten leicht werden lässt. Das liebevolle Geben und Nehmen in einer Liquid Bodywork Session erzeugt eine Herzensverbindung und eine friedliche Glückseligkeit. Die mit an Land zu nehmen und weiter ausstrahlen zu lassen stärkt Achtsamkeit, Freundlichkeit und Frieden für dich und dein Umfeld.“

Musia Heike Bus und Micky Remann arbeiten seit 30 Jahren in verschiedenen Projekten zusammen und sind seit 25 Jahren glücklich verheiratet.

Weitere Informationen www.liquidbodywork.com und www.liquidsound.com

Iwana Steinigk

Steinigk

Zukunft Donbass

Iwana Steinigk ist freiberuflich im Projektmanagement und Tourismus tätig. Sie hat Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften an der Lomonossow Universität Moskau und der Universität Leipzig studiert. Von 2003 bis 2020 arbeitete sie als versierte Kennerin Osteuropas in der Tourismusbranche. Sie leitete Projekte im Bereich der touristischen und landwirtschaftlichen Infrastruktur in der Ukraine und in Russland. Seit 2016 koordiniert sie zusätzlich ehrenamtlich die humanitären Hilfsprojekte des Aktionsbündnis ZukunftDonbass e.V.

Ralf Ludwig

Ludwig ralf

Rechtsanwalt

Ralf Ludwig ist seit 2005 als Rechtsanwalt tätig, spezialisiert auf Sozial-, Verwaltungs- und Verfassungsrecht. Früh setzte er sich für benachteiligte Gruppen ein, etwa durch automatisierte Verfahren zur Durchsetzung von Kitaplätzen.

Während der Corona-Maßnahmen wurde er eine zentrale Figur der außerparlamentarischen Opposition. Er verteidigte das Versammlungsrecht erfolgreich vor dem Bundesverfassungsgericht und war juristisch an der Großdemonstration am 29. August 2020 in Berlin beteiligt. Zudem vertrat er Michael Ballweg während dessen Untersuchungshaft.

2021 gründete er das ZAAVV – ein Zentrum zur juristischen Aufarbeitung möglicher Menschenrechtsverletzungen im Zuge der Corona-Politik. Ein weiteres Projekt von ihm ist Freiheit beginnt mit Nein. Es strebt über landesweite Volksabstimmungen ein Vetorecht der Bevölkerung an, getragen von dezentralen Nachbarschaftszellen.

2024 veröffentlichte Ludwig mit Ballweg das Buch Richtigstellung!, das die Ereignisse rund um die Querdenken-Bewegung beleuchtet. Heute gilt er  mit seinem Anspruch, juristisches Fachwissen mit basisdemokratischem Engagement zu verbinden, als eine der bekanntesten Persönlichkeiten der außerparlamentarischen Opposition.

Yann Song King

Ysk gesicht

Liedersänger, Songparodien

Yann Song King bezeichnet sich selbst ironisch als schwurbelnden Liederkönig. Ein neuartiger Atemwegserreger riss bekanntlich eine Lücke in die Musikwelt, in die er sich zur Freude seines stetig wachsenden Publikums frisch und fröhlich hinein begab. Nun ist er ein alternativer Alleinunterhalter, der auf seinen mittlerweile fünf Alben stilistisch bunte Arrangements anbietet, es live jedoch allein mit Gitarre krachen lässt. Man kann ihn nicht als klassischen Liedermacher bezeichnen, denn bei seinen Auftritten herrscht statt bedächtigem Zuhören eher Ausgelassenheit. Das liegt zum einen an seinen Mitsing-Ohrwürmern, zum anderen ist YSK ein Spezialist für Songparodien.

Florian D. Pfaff

Florian D PFAFF

Bundeswehr Major a.D.

Florian D. Pfaff diente von 1976 bis 2013 in der Bundeswehr, zuletzt im Rang eines Majors. Öffentlich bekannt wurde er im Jahr 2003 durch seine Weigerung, den rechtswidrigen Befehlen seiner Vorgesetzten zu gehorchen, die ihn aufforderten, die Gesetzeslage und sein Gewissen zu ignorieren und indirekt am Irakkrieg mitzuwirken. Von der Bundeswehr wurde er für seine Weigerung, die Gesetze zu brechen und an dem Angriffskrieg mitzuwirken, in die Psychiatrie überwiesen, mit Gefängnis bedroht und vom Truppendienstgericht degradiert. Letztinstanzlich wurde er aber (vom Bundesverwaltungsgericht) freigesprochen und erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter die Carl-von Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte (Berlin) sowie den World Citizen Award (USA). Er ist aktiv in der Friedensbewegung tätig. Er ist Sprecher des Arbeitskreises „Darmstädter Signal“, einem Zusammenschluss kritischer aktiver und ehemaliger Angehöriger der Bundeswehr. Ferner engagiert er sich seit 2021 auch politisch in der noch sehr jungen und wenig bekannten Partei dieBasis im Bereich „Friede und Sicherheit“.

Peace – Florian (P.S.: in eiligen Fällen muss man bei mir anrufen: 08039-8274115)

Seine jüngsten Podiumsdiskussionen zur aktuellen Wehrdienstdebatte finden sich hier:
https://odysee.com/@f-d-pfaff:5/2025-0523_Erndl_Pfaff_Hengersberg_Teil_1:6
https://odysee.com/@f-d-pfaff:5/2025-0523_Erndl_Pfaff_Hengersberg_Teil_2:0

Dr. Diether Dehm

Portraitfoto Dr. Diether Dehm in roter Jacke mit Schachbrett vor sich

Künstler für den Frieden

Diether Dehm tourt gemeinsam mit Michael Letz (Piano) seit einigen Jahrzehnten mit Brechtliedern und einem FriedensProgramm.
Er war 17 Jahre lang für die SPD und Partei Die Linke im Bundestag und hat die wohl bekannteste deutsche Sprache Friedenshymne für die Bots geschrieben: „Das weiche Wasser bricht den Stein“.  Als Sprecher von „Künstler für den Frieden“ hat er bereits in den achtziger Jahren für eine maximale Breite der Friedensbewegung geworben.

Marion Schneider

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Initiatorin, Organisation, Moderation

Marion Schneider wurde 1956 in Hessen geboren. Nach dem Abitur studierte sie Geschichte, Deutsche Sprache und Literatur sowie Volkskunde in Marburg und Freiburg, und war zwei Jahre Deutschlehrerin in Halifax, England. 1991 übernahm sie mit ihrem Mann die Rehabilitationsklinik in Bad Sulza. Sie entwickelte die Tomesa-Therapie und Liquid Sound®. 2020 schloss sie ein Master-Studium in Health Care in Jena ab. Marion Schneider engagiert sich in zahlreichen Vereinen und politischen Initiativen und wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thüringer Verdienstorden 2018 und der Ehrenbürgerschaft von Bad Sulza.